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Das Dach des Waldensermuseums in Schönenberg muss saniert werden – Kreative Ideen zur Finanzierung

Von Zuversicht, Zusammenhalt und Gottvertrauen getragen, haben die Waldenser vor 315 Jahren eine neue Heimat in Süddeutschland gefunden. All jene Eigenschaften zeichnen auch die Nachfahren der Glaubensflüchtlinge aus, die sich vor andere Herausforderungen gestellt sehen. Aktuelles Beispiel: die teure Sanierung des Museumsdachs.

Herbert Temme mit Meterstab und Gemälde – zwei Finanzierungsbausteinen. Ein großes Schild hat die Besucher des Maifests am Henri-Arnaud-Haus über die anstehenden Arbeiten informiert.

Herbert Temme mit Meterstab und Gemälde – zwei Finanzierungsbausteinen. Ein großes Schild hat die Besucher des Maifests am Henri-Arnaud-Haus über die anstehenden Arbeiten informiert.

Ötisheim-Schönenberg. Die Fahne mit dem Wahlspruch der Waldenser „Lux lucet in tenebris“ (Das Licht leuchtet in der Finsternis) flattert im Wind, doch ihr stiehlt am Eingang zum Museum in Schönenberg ein großes Bauschild die Schau, das von einer kostspieligen Maßnahme kündet. „Die Untersuchungen von Fachleuten haben ergeben, dass wir das komplette Dach sanieren müssen“, nennt Präsident Herbert Temme das Projekt beim Namen. Die von ihm geleitete Deutsche Waldenservereinigung, die das 1703 erbaute und später erweiterte Pfarrhaus Henri Arnauds im Jahr 1939 erworben und zum Museum ausgebaut hat, habe damit eine enorme Aufgabe zu meistern. Um auf gut 500 Quadratmetern Dachfläche die 80 bis 100 Jahre alten Ziegel auszutauschen, das Gebäude in diesem Zug energetisch zu sanieren und weitere Maßnahmen von Türreparaturen bis zur Umgestaltung der Außenanlage durchzuführen, benötige der rund 1100 Mitglieder starke Verein gut 250000 Euro.

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