Eine Niederlage, die keine war
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Beim Hallenrunden-Auftakt gehen die Ötisheimer Faustballerinnen in der zweiten Partie leer aus, bietet jedoch eine super Show
Der TSV Ötisheim hat bei seinem ersten Hallenrunden-Spieltag am Sonntag eine starke Leistung gezeigt. Vor allem die zweite Partie gegen Dennachs Faustballerinnen sorgte für Begeisterung.
Stolz und ein bisschen Wehmut: Die TSVlerinnen Stephanie Späth (v. li.) Kristina Schnaugst, Marie Rothmaier und Spielertrainerin Irina Kuhn. Foto: Schüller
Ötisheim. Es klingt paradox, was Ötisheims Spielertrainerin Irina Kuhn hinsichtlich der 0:3-Niederlage gegen Dennach sagt: „Das war unser bestes Spiel seit langer Zeit!“ Wer am Sonntag in der Sporthalle vor Ort war, wird diesem Urteil kaum widersprechen können. Mit einem unbändigen Einsatzwillen boten die Rothemden den Gästen aus dem Schwarzwald Paroli, steckten zu keiner Phase des spannenden Duells auf und standen im ersten Abschnitt kurz vor dem Satzgewinn. „Es ist wirklich schade, dass wir unsere 8:6-Führung nicht halten konnten“, hadert Kuhn ein wenig, um gleich anzumerken, wie wichtig doch dieser Punkt für den weiteren Spielverlauf gewesen wäre. Unter den ständigen Anfeuerungsrufen des eigenen Anhangs gaben die TSVlerinnen den ersten Durchgang jedoch mit 12:14 ab, woraufhin die Dennacherinnen erst einmal aufatmen konnten. Gleichwohl blieben die Kräfteverhältnisse weiter dieselben, nur mit allergrößter Mühe kam der Favorit anschließend zum zweiten Satzgewinn (9:7). „Wir wollten denen das Leben so schwer wie möglich machen, und das ist uns auch gelungen“, stellt die Ötisheimer Spielertrainerin fest. Zwar ging der dritte Satz dann etwas deutlicher (11:7) an den Meisterschaftsaspiranten, doch in der Gesamtbetrachtung lässt sich zweifelsfrei festhalten, dass das Heimteam genauso den Sieg verdient gehabt hätte.
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