Einbrüche: CDU schlägt Alarm
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Union legt Anregungen vor, den Einbruchszahlen entgegenzuwirken: Freiwilligen Polizeidienst erhalten, mehr Polizei vor Ort
Als „dramatisch“ bezeichnet die CDU die Einbruchszahlen, und dass einzelne Kommunen nun private Sicherheitsdienste einstellen, sei die „Bankrotterklärung“ schlechthin: Gut eineinhalb Jahre vor der Landtagswahl im Frühjahr 2016 stellen die Christdemokraten vor, was sie ändern würden.
Machen sich gegen Einbruchsdelikte stark: Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (v. li.), Landtagspräsident Guido Wolf, Thomas Blenke (innenpolitischer Sprecher der CDU), Wolfgang Schick (CDU Pforzheim), Norbert Schwarzer (Sprecher Freiwilliger Polizeidienst der Polizeigewerkschaft), Gerhard Regele (CDU-Arbeitskreis Polizei), Enzkreisabgeordnete Viktoria Schmid und CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hauk. Foto: Deeg
Remchingen-Wilferdingen/Enzkreis. Als Ort für die Präsentation hat sich die Landes-CDU die Enzkreis-Gemeinde Remchingen ausgesucht, da „der Enzkreis am stärksten betroffen ist“, so Fraktionsvorsitzender Peter Hauk. Als Zahlenwerk haben die Christdemokraten eine Statistik der erfassten Einbruchszahlen inklusive versuchter Einbrüche mitgebracht: Während im Jahr 2007 6737 Einbrüche und Versuche registriert worden sind, waren es im vergangenen Jahr 11295 – und dieses Jahr werde die Zahl erneut steigen, so die CDU. Zudem blieben neun von zehn Einbrüchen ungeklärt, wie Thomas Blenke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, betont. „Von dem Ruf, den wir als sicheres Land mal hatten, ist allmählich nicht mehr viel übrig“, so Hauk. Das Gewaltmonopol müsse beim Staat bleiben und dürfe nicht an private Sicherheitsdienste weitergegeben werden, weil man der Situation anders nicht mehr Herr zu werden glaube.
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