Einbrecher hinterlassen Spuren auf den Seelen ihrer Opfer

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Täter schweigen und die Geschädigten müssen sich erinnern

Pforzheim. Wer sich in seinen vier Wänden sicher fühlt, den könnte der Prozess gegen eine Einbrecherbande verunsichern, die Anfang des Jahres in der Region im Dauereinsatz war. Am gestrigen vierten Verhandlungstag in Pforzheim schilderten 18 Opfer, wie sie plötzlich mit dem Chaos konfrontiert und aus ihrem Alltag gerissen wurden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung, in der die beiden Angeklagten lebten – ein 36-jähriger Russlanddeutscher als Vermieter und ein 26-jähriger Georgier als Untermieter –, entdeckte die Polizei mehr als 1500 Beutestücke. Dank der Identifikation zahlreicher Gegenstände durch ihre rechtmäßigen Besitzer konnten die Ermittler der Bande rund 50 Einbrüche in Pforzheim, Calw, Enzkreis, Karlsruhe und Ludwigsburg zuordnen (unsere Zeitung berichtete).

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