Einblicke durchs Guckloch

Archiv

Sonderausstellung „Faust – eine musikalische Annäherung“ in Knittlingen eröffnet

Mit der Sonderausstellung „Faust – eine musikalische Annäherung“ ist dem Team vom Faust-Museum/Faust-Archiv ein Glanzstück gelungen. Im Steinhaus fand eine stimmungsvolle Eröffnung statt, ehe das in der Theorie Gehörte wenige Schritte weiter im Ausstellungsraum des Faust-Archivs in Augenschein genommen werden konnte.

Begeistert hören die Besucher Faust-Musik. Im Hintergrund die Guckloch-Opernbühne: Fausts Verdammnis wird gegeben.Foto: Filitz

Begeistert hören die Besucher Faust-Musik. Im Hintergrund die Guckloch-Opernbühne: Fausts Verdammnis wird gegeben.Foto: Filitz

Knittlingen. Nicht nur Betrachtenswertes, auch Konzertantes wurde dem Besucher geboten. Musikalisch umrahmte Nelly Noack mit ihrem Cello den Abend, intonierte zeitgenössische Faust-Stücke, aber ließ auch mit eindrücklich gesprochenen Zwischentexten das altbekannte Flohlied erklingen und besagtes Kleintier mittels lebhafter Pizzicati keck über die Saiten springen. In Vertretung von Museumsleiterin Heike Hamberger begrüßte ihre Mitarbeiterin Dr. Denise Roth die etwa 40 Gäste. „Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass sie ausschließlich mit Exponaten aus den eigenen Sammlungsbeständen konzipiert werden konnte, darunter die Musiksammlung Ain und die Faustsammlung Theens.“ Dieser Fundus sei einmalig und autorisiere hervorragend das Knittlinger Museum, sich Faust auf diese außergewöhnliche Art zu nähern. Habe doch selbst Goethe in einem Gespräch mit Eckermann es nicht für möglich gehalten, der Faust-Thematik in all ihren Facetten musikalisch gerecht zu werden.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen