„Ein junger Mann mit Biss“
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Der afghanische Flüchtling Morteza Hosseini will eine Lehre im Gartenbau absolvieren – Einstellung droht an Bürokratie zu scheitern
Der afghanische Flüchtling Morteza Hosseini würde gern im September seine Ausbildung zum Gärtner im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau beginnen. Während diese Pläne zunächst an unterschiedlichen Auffassungen zu den Asylgesetzen zu scheitern drohten, sieht er jetzt einen Hoffnungsschimmer.
Ursula Schmid, Geschäftsführerin des Pflanzenmarkt Seemühle, und Seniorchef Hans Schmid (2. v. li.) wollen, dass der afghanische Flüchtling Morteza Hosseini (li.) im September seine Ausbildung in dem Betrieb in Roßwag beginnt. Bei dem Vorhaben werden sie unterstützt von Andreas Haupert, dem „Willkommenslotsen“ des Verbands für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Foto: Huber
Vaihingen-Rosswag. „Hier scharrt ein junger, engagierter und gebildeter Mann mit den Hufen und möchte seine Ausbildung beginnen, er wird aber vom Staat blockiert“, klagt angesichts wechselhafter Vorgeschichte Ursula Schmid, Geschäftsführerin des Pflanzenmarkts Seemühle in Roßwag, die sich für Hosseini einsetzt. „So lösen wir weder den Fachkräftemangel noch das Integrationsproblem.“
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