Ein intensives Wechselbad der Gefühle

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Premiere der Oper „Endstation Sehnsucht“ von André Previn

Pforzheim (pm). In Pforzheim feierte am 17. März 1950 ein Schauspiel seine deutsche Erstaufführung, das in Amerika drei Jahre zuvor den Schauspieler Marlon Brando als Stanley Kowalski schlagartig berühmt gemacht hatte: Tennessee Williams Drama „A Streetcar Named Desire“ – „Endstation Sehnsucht“. Ab Samstag, 10. Februar, ist die packende Geschichte erstmals als Oper auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben. Stamatia Gerothanasi gibt ihr Rollendebüt als Blanche DuBois und Paul Jadach als Stanley Kowalski.

Blanche DuBois verliert ihre Angehörigen, das großzügige Familienanwesen und ihren Job als Lehrerin. Sie zieht deshalb kurzfristig bei ihrer jüngeren Schwester Stella in New Orleans ein. In einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung nahe einer Bahnlinie lebt Stella mit ihrem polnisch-stämmigen Mann Stanley Kowalski. Dessen animalische Ausstrahlung zieht Blanche gleichermaßen an, wie sie seine derbe Art abstößt. Sie reizt ihn mit der Herablassung einer Dame mit französischen Vorfahren, und er antwortet mit direkter Provokation. In den beengten Verhältnissen gelingt es Blanche immer weniger, ihre perfekte Fassade aufrechtzuerhalten und zu behaupten, dass es ihr gut geht. Sie flüchtet sich in Fantasien und Alkohol. Als sie sich in Stanleys Kollegen Mitch verliebt, scheint ein Ausweg möglich. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein.

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