Ein halbes Leben für Illingen

Archiv

UBL-Chefin Ingeborg Beller wird nach fast 32 Jahren aus dem Rat verabschiedet – Uwe Kitzberger (Grüne) tritt ebenfalls zurück

Illingen. Ihre Gemeinderatskollegen hielten festliche Reden, reimten lustige Verse, überreichten große und kleine Geschenke, und in jedem Fall wurde eines klar: Mit Ingeborg Beller (UBL) verließ am Mittwoch nicht irgendeine Gemeinderätin das Gremium nach fast 32 Jahren, sondern ein „kommunalpolitisches Urgestein“, menschlich geschätzt auch von den Vertretern der anderen Fraktionen. Sie ging nicht allein: Uwe Kitzberger (Grüne) schied aus gesundheitlichen Gründen aus.

Ein halbes Leben für Illingen

Bürgermeister Harald Eiberger (v. li.) mit den alten und neuen Gemeinderäten Sandra Lehmann-Di Grigoli, Ingeborg Beller, Jürgen Claß und Uwe Kitzberger. Foto: Stahlfeld

Bei Ingeborg Beller mögen die Gründe für die Entscheidung, nach über 31 Jahren engagierter Kommunalpolitik den Gemeinderat zu verlassen, vielschichtig gewesen zu sein, wie aus den Reden herauszuhören war. „Mit Frau Gemeinderätin Ingeborg Beller verliert der Gemeinderat heute ein kommunalpolitisches Urgestein“, stellte Bürgermeister Harald Eiberger fest. Am 21. Januar 1987 als Nachrückerin erstmals in den Gemeinderat gekommen, habe sie diesem seitdem ununterbrochen angehört. Als eine der ersten Frauen im Gemeinderat habe sie es nicht immer leicht gehabt. Als Fraktionsvorsitzende habe sie es geschafft, in einer großen Fraktion zu über 95 Prozent ein einheitliches Bild zu erreichen. Eiberger rechnete der scheidenden Gemeinderätin hoch an, dass sie auch in öffentlicher Sitzung ihre Meinung geäußert habe, wohl wissend, dass diese bei einem Teil der Zuhörerschaft nicht immer gut oder gar stimmbringend ankam.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen