Ein buntes Bild aus vielen Jahrhunderten

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Stadtführer Manfred Rapp nimmt Interessierte mit auf einen Streifzug durch die literarische Geschichte von Dürrmenz

Auf den Spuren der Geschichte einmal anders: Manfred Rapp vom Arbeitskreis der Stadtführer hat beim neu konzipierten Rundgang am Sonntagnachmittag keine archäologischen Funde präsentiert. Unter dem Titel „Dürre Münze, Dschungel und Paradies“ beleuchtete er stattdessen Quellen des literarischen Schaffens in Dürrmenz.

Stadtführer Manfred Rapp zeigt das Flaschenetikett, das noch an die Zeit erinnert, als Dürrmenz ein bedeutender Brauereistandort war.

Stadtführer Manfred Rapp zeigt das Flaschenetikett, das noch an die Zeit erinnert, als Dürrmenz ein bedeutender Brauereistandort war. Foto: Stahlfeld

Mühlacker. „Wie du oben ersiehst, bin ich in Dürrmenz, ojemine! – Uhland! O Uhland! Weiter mag ich Dir davon nicht schreiben“, schreibt Justinus Kerner am 8. Dezember 1810 an seinen Freund Ludwig Uhland und verewigt damit in diesem Fall den kleinen Ort wenig schmeichelhaft in der Literatur. Doch Stadtführer Manfred Rapp hatte für seinen historischen Rundgang am Sonntag, der trotz des Regenwetters viele interessierte Teilnehmer anlockte, auch liebevolle oder gar humorvolle Beschreibungen über den Ort und seine Bürger ausgegraben.

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