„Ein bisschen heile Welt“
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Susanne Sieber-Böhler blickt auf ein Jahr als Leiterin der Grundschule in Sternenfels zurück. Die schulische Gemeinschaft sei hier – obwohl derzeit von Corona geprägt – grundsätzlich noch intakt. Für die Zukunft sind zahlreiche kreative Projekte geplant.
Sternenfels. Als sie von der Einschulung der neuen Erstklässler vor wenigen Wochen, von den bunten Luftballons, den Begegnungen mit genügend Abstand und von den fröhlichen Gesichtern der Kinder erzählt, strahlt Susanne Sieber-Böhler. Für die Leiterin der Sternenfelser Grundschule bedeuten solche Anlässe, die aktuell noch eher die Ausnahme sind, ein wenig Normalität in einem ansonsten von Distanz geprägten Alltag. Nicht zuletzt sei das für die Schulkinder wichtig, die auf Feierlichkeiten lange hätten verzichten müssen.
Susanne Sieber-Böhler an ihrem Arbeitsplatz in der Grundschule in Sternenfels. Foto: Willimek
Abstand wahren, das ist eigentlich gar nichts für die Grundschulleiterin, die unter normalen Bedingungen lieber auf enge Kontakte, Offenheit und Kommunikation setzt. Besonders wichtig ist ihr deshalb auch in der Krise, Ansprechpartnerin zu sein und zur Verfügung zu stehen. „Die Türen zu meinem Büro sind eigentlich immer offen“, lacht Sieber-Böhler. Unverhofft habe mit der Pandemie auch das Fenster über ihrem Schreibtisch mit direktem Blick auf den Schulhof eine ganz neue Funktion erhalten. Es sei zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden, über die sich Kollegen, Eltern und Schüler wie über einen Tresen hinweg direkt an sie wenden könnten, so die Pädagogin. Praktischerweise mit ausreichend Abstand.
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