Ein Zeichen für Frieden
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Gruppe „FriedEnzWert“ trifft sich auf dem Kelterplatz
Mühlacker. „Wir wollen ein Zeichen für Frieden setzen“, sagt Manuela Burkhard, die die Gruppe „FriedEnzZeit“ ins Leben gerufen hat. Am gestrigen Freitag jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieg zum 70. Mal. Diesen Tag nahm die Gruppe zum Anlass, sich, wie Burkhard betonte, „losgelöst von Nationalität, Konfession oder politischen Orientierungen zu einer Friedenskundgebung auf dem Mühlacker Kelterplatz zu treffen.
Auf dem Kelterplatz reichen sich etwa 25 Aktivisten für den Frieden die Hände. Foto: Huber
„Wir wollen hier nicht die Schrecken des Krieges erörtern. Wir möchten darüber sprechen, wie schön der Frieden ist“, sagt Volker Henkel, der zu den Mitgliedern von „FriedEnzZeit“ gehört. Und der fange für ihn nicht auf der Weltbühne, sondern in Kommunen wie Mühlacker an. „Hier leben Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammen“ so Henkel. Sich für andere zu öffnen und zu kommunizieren, sei der erste Schritt, auch in Zukunft in Einklang miteinander zu leben. Denn: „Frieden ist nichts Selbstverständliches“, betont das Mitglied der Aktivisten. Jeder Einzelne müsse ihn schätzen und seine schönen Seiten in die Welt hinaustragen. Mit diesem Ziel sei die Gruppe vor einigen Monaten gegründet worden. Ab Juni planen die Mitglieder jeden zweiten Freitag um 20 Uhr Treffen im Dürrmenzer Restaurant „Sehnsuchtsküche“ – und zwar zwanglos. Jeder, der möchte, könne kommen, so Henkel. „Wir sind kein eingetragener Verein, indem jeder eine feste Funktion hat.“
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