Ein Ufuk würde Viktoria reichen
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Mühlacker-Enzberg. Mit einer Portion Bewunderung blickt Sascha John auf die Statistik von Ufuk Kocaoglu: „32 Tore in einer Halbserie muss man erst einmal schießen. Der Junge scheint verdammt viel richtig zu machen.“ Und deshalb überlegt der Trainer von Viktoria Enzberg, wie er den Knittlinger Knipser übermorgen an die Kette bekom „Irgendwie müssen wir den aus dem Spiel nehmen, so dass er gar nicht anspielbar ist.“ Auf welchem Weg das gelingen soll, hat John noch nicht entschieden. Selbst ein Sonderbewacher ist nicht ausgeschlossen. „Da wäre mir herzlich wurscht, ob Manndeckung als zeitgemäß angesehen wird oder nicht“, macht der Viktoria-Coach klar. Nur der Erfolg gibt letztlich recht.
Der Toptorschütze in den Reihen des FV Knittlingen bereitet Viktoria-Trainer Sascha John noch Kopfzerbrechen. Foto: Eigner
Mit der Torausbeute des eigenen Angriffs ist Sascha John nicht ganz im Reinen: „Das ist zurzeit unser ganz großes Problem: Wir brauchen im Schnitt sechs bis sieben Torchancen, um ein Tor zu schießen.“ Das Spiel in Nussbaum am vergangenen Sonntag sei Beleg dafür: „Da haben wir uns 75 Minuten lang in der gegnerischen Hälfte aufgehalten.“ Am Ende aber wurde eine 0:2-Niederlage in die Enzberger Statistik geschrieben. „Ein Ufuk würde mir schon reichen“, sagt Sascha John lachend. „Auch ein Fischer würde mir genügen“, fügt er hinzu. Doch Raffael Fischer ist mittlerweile als Berufssoldat bei der Bundeswehr, der bullige Stürmer steht Enzberg nicht mehr zur Verfügung. In der Regel lässt Sascha John Kadir Kara als einzige Sturmspitze auflaufen, der seine Sache keineswegs schlecht macht. „Kadir hat ja auch schon zwölf Tore in dieser Saison geschossen.“
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