Ein Refugium besonderer Güte
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Das Naturschutzgebiet Erlen-, Metten- und Gründelbachniederung zwischen Ötisheim und Ölbronn-Dürrn ist nicht nur sehr weitläufig, sondern vor allem auch außergewöhnlich wertvoll.
Enzkreis. Bäche und ihre Umgebung sind häufig reich an verschiedenen Arten, und dies gilt insbesondere dann, wenn sie ein ganzes System aus Feuchtgebieten schaffen. Deshalb ist das Refugium der Erlen-, Metten- und Gründelbachniederung etwas ganz Besonderes im Enzkreis, und das nicht nur, weil die zwischen Ötisheim und Ölbronn-Dürrn liegenden Flächen mit circa 165 Hektar zu den größten Naturschutzgebieten der Region gehören.
Das Gebiet bei Ötisheim ist ein Zufluchtsort für seltene Arten wie dem Hirschkäfer oder dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling.
„Das Gebiet ist eines der wenigen großen Feuchtgebiete, die man heute noch im Enzkreis findet“, erklärt der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbandes Enzkreis, Thomas Köberle. Früher befanden sich noch in fast allen Tallagen im Kraichgau oder auch im Stromberggebiet mehr oder weniger ausgedehnte Feuchtgebiete, doch um Land zu gewinnen für den Ackerbau wurden sie in den vergangenen 100 Jahren weitgehend trockengelegt.
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