Ein Quell der Freude

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Reportagen rund um die Uhr: Montag, 16 Uhr, an einem Bach, der ein altes Stichwort widerlegt: Ein Gewässer kann still und flach zugleich sein, ohne Tiefgang im übertragenen Sinn vermissen zu lassen.

Ötisheim-Schönenberg. Reisen sind in Corona-Zeiten keine ungetrübte Freude. Da ist es gut zu wissen, dass die Region einen Mini-Amazonas zu bieten hat. Ohne in einen Flieger zu steigen, ohne Gefahr zu laufen, sich hinterher in Quarantäne begeben zu müssen, tauchen Radfahrer und Gassigeher in stattlicher Anzahl in eine geheimnisvolle Welt ein, die zumindest die Beobachterin mit Kamera, Bleistift und Papier sofort in ihren Bann zieht.

Ein Quell der Freude

Ein Dschungel im Kleinen: Unterhalb des Dorfes Schönenberg plätschert still und heimlich, aber auch unheimlich laut auf Unnahbarkeit pochend, ein Minibächlein vor sich hin.

Das Verkehrsschild spricht eine eindeutige Sprache: Motorisiertes Blech hat im hinteren Bereich des Erlenbacher Wegs, der an der Schönenberger Kirche von der Ortsdurchfahrt abzweigt, nichts zu suchen. Es ist das Reich zwischen dem Grün der saftig dem Klimawandel trotzenden Grashalme und dem Blau des Himmels, von dem herab unsichtbare Vögel pfeifen. Pfeifen sie auf die Eindringlinge auf zwei und vier Beinen, die an diesem Montagnachmittag in überraschend großer Anzahl unterwegs sind? Nun – es darf auf dem befestigten Weg, der Schönenberg einem schmalen Zufluss des Erlenbachs entlang mit dem gleichnamigen Ort verbindet, sehr wohl gewandert, geradelt, die Natur genossen werden.

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