Ein Plus für die Illinger Rücklage

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Illingen (eld). Es sei nur eine Momentaufnahme, so Harald Eiberger am Dienstag über die von Kämmerin Tanja Wenzdorfer vorgelegte Jahresrechnung 2019. „Aber es ist ein guter Moment“, so Illingens Bürgermeister weiter über einen Abschluss, der der Gemeinde ein Rücklagenplus von 3,2 Millionen Euro auf nunmehr 13,8 Millionen Euro beschert.

Kämmerin Tanja Wenzdorfer legte die letzte kamerale Jahresrechnung vor und erläuterte in der Stromberghalle die wichtigsten Zahlen. So habe man 2019 eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt in Höhe von 4,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Statt der geplanten Rücklagenentnahme über rund 4,8 Millionen Euro habe man eine Zuführung in die Rücklage über 3,2 Millionen Euro buchen können. Für Baumaßnahmen seien rund 2,9 Millionen Euro weniger ausgegeben worden als geplant, da einiges 2019 nicht umgesetzt oder fertiggestellt werden konnte. „Für Baumaßnahmen, die nur aufgeschoben sind, fließen die Gelder eben später ab und belasten spätere Haushalte“, räumte die Finanzexpertin ein. Gleiches gelte für die bei Unterhaltungsmaßnahmen und beim Personal eingesparten Mittel. „Wenn aber auch in Zukunft mit Augenmaß gewirtschaftet wird, ist die Gemeinde Illingen auch in diesen sehr schwierigen Zeiten gut gerüstet.“ Lob kam vom Gemeinderat. Winfried Scheuermann (CDU) betonte: „Das ist ein Verdienst der Steuerzahler, ihnen gilt der allererste Dank.“

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