Ein Lernort für Demokratie

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Das DDR-Museum in Pforzheim bietet Besuchern einen beklemmenden Einblick in den Alltag im Osten vor der Wiedervereinigung

Das DDR-Museum in Pforzheim sorgt dafür, dass die Geschichte Ostdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg mit SED-Diktatur, Mauer, Bespitzelung und Inhaftierung staatskritischer Bürger nicht in Vergessenheit gerät.

Dr. Johann Wachtler, ehemaliger Lehrer am Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasium, betreute das DDR-Museum bis 2010. Sein Nachfolger ist Jürgen Gorenflo. Fotos: Czop

Dr. Johann Wachtler, ehemaliger Lehrer am Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasium, betreute das DDR-Museum bis 2010. Sein Nachfolger ist Jürgen Gorenflo. Fotos: Czop

Pforzheim. Ein Leben in Demokratie und Freiheit ist in unserer modernen Gesellschaft eine scheinbare Selbstverständlichkeit. Viel zu weit weg liegen Unterdrückung, Zwang und Manipulation, das Recht auf freie Meinungsäußerung wird gepflegt und gilt als eines der höchsten Güter unserer Zeit. Dass dies auf deutschem Boden nicht immer so war, sprengt die Vorstellungskraft vieler, vor allem der jungen Generation der unter 25-Jährigen. Das von Klaus Knabe gegründete DDR-Museum in der Hagenschießstraße versteht sich als „Lernort Demokratie“, soll an dieses dunkle Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte erinnern und seiner Opfer gedenken sowie eine Warnung sein. Eine Warnung vor dem Vergessen, vor den Gefahren, die gewisse demokratiegefährdende Tendenzen in der Gesellschaft bergen.

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