„Ein Kunstrasen ist die einzige Lösung“
Archiv
Mühlacker-Lomersheim. Ein Blick auf das Lomersheimer Sportgelände reicht, und die Misere wird offensichtlich. Das Trainingsfeld ist in einem traurigen Zustand. Holprig und ramponiert präsentiert sich der Rasen, braune Lücken klaffen zwischen grünen Grasbüscheln. Dabei hat der Verein erst im vergangenen Frühsommer für viel Geld 100 Tonnen Sand und Humus in den Rasen eingearbeitet. „Wir versuchen jedes Jahr im Mai, den Platz hochzupäppeln. Dann ist er maximal ein halbes Jahr in erträglichem Zustand“, verdeutlicht Fußball-Abteilungsleiter Gerd Thieme das Problem.
Das Sportgelände von Phönix Lomersheim vom Burgstumpen in der Turmstraße aus gesehen: Links befinden sich Clubheim und Trainingsfeld, rechts das Spielfeld für Punktspiele, das jedoch im Gegensatz zum Trainingsfeld über kein Flutlicht verfügt. Ganz am rechten Bildrand befindet sich noch eine kleine Rasenfläche, die zwar beleuchtet werden kann, jedoch nur für Kinderspiele taugt.
Elf Jugendteams mit zusammen etwa 400 Kindern und Jugendlichen und natürlich die Aktiven-Mannschaften setzen dem Rasen beim Training zu. „Jeden Abend trainieren bei uns 50 bis 60 Jugendliche. Dementsprechend sieht der Platz aus, er ist kaum noch bespielbar.“ Zusätzliches Problem: Nur das Trainingsfeld direkt beim Clubheim verfügt über ein Flutlicht, das Spielfeld, wo die Punktspiele der Bezirksliga stattfinden hingegen nicht. So ist in der dunklen Jahreszeit von November bis März kaum noch ein geordnetes Training möglich. Der Rasen ist tief und holprig, Spielzüge und technische Feinheiten lassen sich darauf kaum üben – von der Verletzungsgefahr gar nicht zu reden.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen