Ein Django aus Niederbayern
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Asüls satirischer Jahresrückblick
Pforzheim. Weder der Künstlername Django Asül noch der bürgerliche Name Ugur Bagislayici deuten auf einen Bayern hin. Doch der Kabarettist, der sich da im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld vorstellt und seinen satirischen „Rückspiegel 2019“ präsentiert, wurde vor 47 Jahren in Deggendorf geboren, wo er das Abitur ablegte und danach eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie eine zum Tennislehrer absolvierte. Seit den 90er Jahren ist er Kabarettist und schreibt Kolumnen für Zeitungen. Seit 2004 ist er „Botschafter von Niederbayern“. Bis 2011 war der Fastenprediger bei der Starkbierprobe auf dem Nockherberg des Jahres 2007, der seit 2008 beim Maibock-Anstich im Münchner Hofbräuhaus auftritt, türkischer Staatsbürger, gab dann aber seinen Pass zurück. Jetzt gab der mehrfach ausgezeichnete Meister des politischen Kabaretts seine Visitenkarte in Pforzheim ab.
Rund zweieinviertel Stunden lang gibt Django Asül einen Rückblick, vor allem hinsichtlich des politischen Geschehens im zu Ende gehenden Jahr – und das vornehmlich im niederbayerischen Dialekt, aber nicht nur aus bayerischer Sicht, wenn auch Bayern ein nicht unwesentlicher Anteil an dem Programm zukommt. So widerfährt auch Uli Hoeneß die Ehre, dass sein Wirken rückblickend gewürdigt wird. Selbstverständlich darf auch Django Asüls oberster Landesherr nicht fehlen, der uns in der Großen Koalition die Grundrente gebracht hat. Und wenn er schon bei bayerischen Politikern ist, was läge da näher, als den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zu erwähnen, dessen Pkw-Maut und das Drumherum besonders beleuchtet und der Kritik unterzogen werden.
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