„Ein Demokrat wird nicht geboren“

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Knittlingen steigt ein in die politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Knittlingen. Der Vorstoß der Alternativen Liste ist im Knittlinger Gemeinderat auf offene Ohren gestoßen: Die Fraktion hat per Antrag angeregt, Kinder und Jugendliche aktiv ins politische Leben einzubeziehen. Über mögliche Formate wurde am Dienstagabend diskutiert. Ein konkretes Vorhaben, bei dessen Planung die künftigen Nutzer nicht außen vor gelassen werden sollen, ist ein neu anzulegender Jugendplatz. „Es ist uns wichtig, dass die Jugendlichen mitgenommen werden“, betonte Heidi Braun (Alternative Liste). Schon bei der Standortsuche seien sie einzubeziehen, forderte Martin Reinhardt (CDU).

Zu Gast im Sitzungssaal war Carolin Stelzner von der Abteilung Jugendarbeit/Jugendschutz im Enzkreis-Landratsamt. „Ein Demokrat wird nicht geboren, Demokratie muss gelernt werden“, betonte sie den Sinn einer frühen Heranführung jener Generation, „die vielleicht in zehn, 15, 20 Jahren hier im Gemeinderat sitzt“. Sie zeigte zu Beginn ihres Vortrags ein Video, das bei der Enzkreis-Jugendkonferenz im vergangenen September entstanden war und das zum Ausdruck brachte, dass sich junge Leute sehr wohl für politische Themen interessierten. „Wir wollen gehört werden“, lautete eine Kernaussage.

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