Ein Aufstieg ganz ohne Jubelfeier
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Die Handballer des SV Illingen spielen jetzt in der Kreisliga C
Illingen. Für gewöhnlich freuen sich Sportler über einen Aufstieg. Doch beim SV Illingen will kein Jubel aufkommen über den Sprung in die nächsthöhere Handballetage. Von der Kreisliga D Enz-Murr sind die Herren als Viertplatzierter überraschend in die Kreisliga C aufgestiegen. Günter Strangfeld, der die Illinger Handballer im vierten Jahr trainiert, spricht von einem „Zwangsaufstieg“. Eigentlich habe man noch Einspruch gegen die Entscheidung einlegen wollen, doch dafür sei es zu spät gewesen. Jetzt muss die kleine Truppe des 54-Jährigen in der höheren Spielklasse klarkommen.
Nach dem Ende der jüngsten Saison hätte eigentlich Großsachsenheim III aufsteigen müssen, doch dann hätte die Dritte in der neuen Runde gegen ihre Zweite des Vereins gespielt. Dadurch kam der SV Illingen zum Zug. „Wenn alles schlecht läuft, haben wir keine Chance auf den Klassenerhalt“, sagt Strangfeld. Im Juni haben die Handballer des SV Illingen von ihrem Schicksal erfahren, mittlerweile sind die Vorbereitungen auf die neue Saison fast schon abgeschlossen. Die Spielzeit werde „hammerhart“, ist der Trainer des SVI überzeugt. „Das Team ist nicht glücklich über den Aufstieg, wir werden dennoch das Beste aus der Situation machen.“ In zwei Wochen geht das erste Pflichtspiel gegen den EK Besigheim im Rahmen des Pokalwettbewerbs über die Bühne. „Das nehmen wir nur als Trainingsspiel, wir wollen gar nicht weiterkommen“, ordnet Strangfeld den Termin ein. Das Ziel ist, dass sich keiner der Illinger Handballer in der Begegnung eine Verletzung zuzieht.
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