Ein Abstrich, der Leben retten kann
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Großes Interesse an Typisierungsaktion der DKMS in Roßwag
Vaihingen-Rosswag. Zahlreiche Menschen drängten sich am Sonntag kurz vor Mittag in die Roßwager Sport- und Kulturhalle. Anlass dafür war die Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die von Verwandten der an Leukämie erkrankten Simone Köppel angestoßen wurde (unsere Zeitung hat berichtet). Die Typisierung selbst erfolgt dabei erst später in einem Labor, wo die durch einen Abstrich gewonnene Wangenschleimhaut ausgewertet wird.
Nathalie Mauz überreicht Sandra Collette (li.) den Flyer mit den für die Typisierung wichtigen Informationen, während Anja Gauß (re.) den Wangenschleimhautabstrich bei sich vornimmt. Foto: Pfisterer
Mit etwa 500 Neuregistrierungen rechnete Nathalie Mauz von der DKMS im Gespräch mit dem Mühlacker Tagblatt. Die Voraussetzungen, die potenzielle Spender erfüllen müssen, seien relativ gering, wie Mauz berichtete: „Zwischen 17 und 55 Jahren und gesund sollte man sein.“ Gut 7,6 Millionen potenzielle Spender haben sich bei der DKMS im Rahmen vergleichbarer Aktionen bereits registrieren lassen, von denen immerhin fast 65000 durch eine Knochenmarkspende bereits zum Lebensretter wurden, und etwa 500000 Registrierungen kämen pro Jahr neu hinzu, so die DKMS-Mitarbeiterin. So bleibt nur zu hoffen, dass auch die 44-jährige Roßwagerin zügig ihren „genetischen Zwilling“ findet, um den Blutkrebs mit einer Stammzellenspende besiegen zu können.
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