Eigenkapital weiter stärken
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Volksbank Pforzheim blickt auf das Jahr 2012 zurück – Bilanzgewinn von drei Millionen Euro
Während allenthalben die Banker angesichts eines dahinschmelzenden Zinsniveaus rückläufige Überschüsse beklagen, berichtet die Volksbank Pforzheim von einer neuerlichen Steigerung dieser prominenten Ertragsposition. Nach 54,3 Millionen im Jahr zuvor erhöhte sich diese Summe im Berichtsjahr 2012 um weitere 1,4 Millionen Euro.
Bei der Volksbank Pforzheim blickt man einmal mehr auf eine erfolgreiche Entwicklung im zurückliegenden Geschäftsjahr zurück. Die Vorstände Jürgen Zachmann, Fritz Schäfer, Frank Bischoff und René Baum (v. li.) kündigen ihren Mitgliedern erneut eine 5,1-prozentige Dividende an. Foto: Kollros
Pforzheim/Enzkreis. Frank Bischoff, Vorstandsmitglied des größten genossenschaftlichen Geldinstituts in der Region, begründete auf der Bilanzpressekonferenz diese Ertragssteigerung entgegen dem Branchentrend mit einem Sondereffekt: Die Volksbank besitze einen Wertpapierbestand im Wert von 1,3 Milliarden Euro – und zudem Papiere von besonderer Qualität, die sich vorzüglich dazu eigneten, sie zur Refinanzierung von Darlehen zu verpfänden. So gelange die Volksbank an Gelder zu einem höchst unterdurchschnittlichen Zinsniveau, womit sich die bemerkenswerte Zinsspanne begründen lasse. Aber auch im Vermittlungsgeschäft hätten die Mitarbeiter erfolgreich agiert, so Bischoff. Der Provisionsüberschuss etwa aus Versicherungs- und Bausparabschlüssen sowie dem Immobiliengeschäft bewege sich mit rund 18 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Wobei im Immobiliengeschäft mit einem Objektumsatz von rund 20 Millionen Euro und einem Zuwachs von rund 20 Prozent sogar ein Rekordergebnis erzielt worden sei. Die „Flucht der Anleger in Beton-Gold“ sei auffallend, hieß es. Von einem „konsequenten Kostenmanagement“ sprach Bischoff, als er die Verwaltungsaufwendungen von 50,4 Millionen Euro analysierte, die damit „nahezu auf Vorjahresniveau“ lägen. So werde die Bank in die Lage versetzt, ihr Eigenkapital weiter zu stärken. Der Vertreterversammlung bleibe es vorbehalten, den Bilanzgewinn von drei Millionen Euro festzustellen und über die Dividendenausschüttung zu beschließen. Sie soll nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat mit 5,1 Prozent dotiert sein.
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