Eigenheim schweißt Goldehepaar zusammen
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Roswitha und Rolf Gayde aus Enzberg sind seit 50 Jahren verheiratet – Nach dem Hausbau haben sie einen großen Garten angelegt
Mühlacker-Enzberg (fi). Am 7. August 1964 gaben sich Roswitha und Rolf Gayde aus Enzberg vor dem Standesbeamten das Ja-Wort und am nächsten Tag gelobten sie bei der kirchlichen Trauung, „in guten und in schlechten Tagen füreinander da zu sein“. So haben sie es in all den Jahren gehalten, blicken zufrieden auf die gemeinsam verlebten fünf Jahrzehnte zurück. Heute feiern sie ihre Goldene Hochzeit.
Rolf und Roswitha Gayde. Foto: Filitz
An viele schöne Erlebnisse erinnern sie sich. Aber sie mussten auch in schlimmen Krankheitsfällen schmerzliche Wochen durchstehen. Doch das „Lux lucet in tenebris“ („das Licht leuchtet in der Dunkelheit“) – der Wahlspruch der Waldenser, ist beschützend außen an ihrem Haus angebracht und hat wohl bis jetzt immer geholfen. Rolf Gayde stammt aus einer Waldenserfamilie. Mit ihrem Haus verbindet das Paar viel. 1962 begann der Bau zunächst mit einem Abriss eines Altbaus mit Scheune, dann wurde mit vielen Eigenleistungen der Neubau begonnen mit dem Ziel, am Tag der Hochzeit daheim einzuziehen, was auch klappte. „Als der Verkehr hier immer stärker wurde, überlegten wir eventuell wegzuziehen. Aber die vielen Erinnerungen an den Hausbau halten uns hier fest“, erzählen sie. Hinzu kam der nach und nach erworbene „Traumgarten“, der heute ein grünes Refugium ist und bis an die Höhenstraße reicht. Hinauf geht es über die „Gayde Allee“ – einer Idee von Freunden.
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