Eichenbestand wird verjüngt

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Verregnetes Frühjahr hilft dem Wald

Knittlingen. Der Knittlinger Wald soll für den Klimawandel fit gemacht werden. Wie das Ziel erreicht werden kann, haben Revierförster Ulrich Klotz und Tom Müller vom Enzkreis-Forstamt am Dienstag im Gemeinderat erläutert.

Der Holzmarkt sei stabil, die Brennholzversorgung gesichert, einzig Industrieholzsortimente, die mitunter länger im Wald lagerten, erwiesen sich zur Zeit als Sorgenkinder, fasste Müller die Situation im Enzkreis zusammen. Dauerthemen, mit denen sich das Forstamt befasse, seien unter anderem das noch laufende Kartellverfahren sowie der stetige Temperaturanstieg. „Höherer Trockenstress macht die Bäume anfälliger für Insekten, von denen sich zudem einige bei Wärme besser entwickeln“, erläuterte Müller. „Dieses Jahr hatten wir Glück: Durch das feuchte Frühjahr konnten sich die Bäume gut gegen die Schädlinge wehren.“ Nichtsdestotrotz müsse man die Lage im Blick behalten und den Wald auf die Herausforderungen vorbereiten – etwa durch das Pflanzen klimastabiler Baumarten wie Tanne und Eiche.

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