Eichen müssen weichen

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Illingen. Etwa 50 Bäume, westlich der Sportplätze im Illinger Wohngebiet Eichwald, sollen im Februar 2012 und im darauffolgenden Jahr gefällt werden, weil sie mittlerweile fast in die Häuser wachsen. „Bei Sturm klopfen die Äste am Fenster“, machte Revierförster Rolf Esslinger jetzt im Technischen Ausschuss des Gemeinderats deutlich. „Die Gemeinde muss die Konsequenzen tragen, falls etwas passiert, schlimmstenfalls ein Baum in ein Haus stürzt“, machte Esslinger die Gemeinde Illingen auf ihre Verkehrssicherungspflicht aufmerksam. Nach der Landesbauordnung müsse sogar ein Abstand von 30 Metern zwischen Wald und Wohnbebauung herrschen.

Am Rande des Wohngebiets Eichwald wachsen die Bäume fast in die Häuser. Aus Sicherheitsgründen müssen jetzt Eichen, die zu hoch geworden sind, gefällt werden.

Am Rande des Wohngebiets Eichwald wachsen die Bäume fast in die Häuser. Aus Sicherheitsgründen müssen jetzt Eichen, die zu hoch geworden sind, gefällt werden.

Laut Esslinger gebe es nur zwei Möglichkeiten, die gefährliche Situation in den Griff zu bekommen: Entweder werden die Bäume gefällt, die eine kritische Höhe über 20 Meter erreicht haben, oder ein Gutachter müsse jeden Baum einzeln untersuchen, ob er noch standsicher sei. Weil diese Variante viel zu aufwendig sei und der Bauhof dann auch noch regelmäßig die Bäume kontrollieren und morsche Äste aus der Krone herausschneiden muss, plädierte Esslinger dafür, das Gebiet komplett zu durchforsten, was bei den Gemeinderäten zwar kritische Fragen hervorrief, aber letzten Endes durch die Argumente des Försters mehrheitlich auf Zustimmung stieß.

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