Eberhard Braun: „Ich war wohl zu ehrgeizig“

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Trainer äußert sich nach der Trennung von der Spvgg Zaisersweiher selbstkritisch und ist offen für ein neues Engagement

Maulbronn-Zaisersweiher. Nach der Trennung von der Spvgg Zaisersweiher gibt sich Eberhard Braun selbstkritisch „Ich war wohl zu ehrgeizig und wollte unbedingt den Aufstieg“, sagt Braun, nachdem er unsere Zeitung von sich aus kontaktiert hat. Für die Vereinsführung stand der Aufstieg in die Kreisliga Pforzheim aber offenbar nicht ganz oben auf der Prioritätenliste, dort legte man Braun zufolge mehr Wert auf ein funktionierendes Mannschaftsgefüge und Vereinsleben.

Eberhard Braun: „Ich war wohl zu ehrgeizig“

Tod des Bruders, Verletzung des Sohnes, Meinungsunterschiede mit dem Vorstand, gebrochene Rippe: für Eberhard Braun kam in den vergangenen Wochen einiges zusammen. Foto: Rubner

„Dafür muss man Verständnis haben. In der Kreisliga fährst du zum Auswärtsspiel nach Conweiler-Schwann, und wenn die dann hier spielen, hast du zehn Zuschauer an der Bande“, verweist Braun indirekt auf die Tatsache, dass in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises mit Ausnahme der SG Ölbronn-Dürrn nur Vereine des westlichen Enzkreises und aus Pforzheim spielen. Derbys gäbe es für die Spvgg Zaisersweiher dort nicht. „Nach einem Aufstieg müsste man dann am Kader einiges ändern, um mithalten zu können“, versteht Braun, dass der Verein dies nicht mit aller Macht anstrebt. Obwohl die Mannschaft unter ihm saisonübergreifend in 31 Spielen nacheinander unbesiegt war.

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