EU-Politiker hinterfragen Messstellen

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Unterschiedliche Stickoxid-Werte an der Stuttgarter Straße in Mühlacker dienen als Beispiel

Mühlacker. Das Bundesverwaltungsgericht hat gesprochen, und das Leipziger Urteil rückt die Situation in Städten mit erhöhten Schadstoffwerten wie Mühlacker überregional in den Fokus. In einer aktuellen Mitteilung beschäftigt sich der CDU-Europa-Abgeordnete Daniel Caspary mit der Frage der Messstellen und bezieht sich dabei explizit auf die Erkenntnisse an der Stuttgarter Straße in Mühlacker.

EU-Politiker hinterfragen Messstellen

Eine der Messstellen an einer Häuserfassade an der Stuttgarter Straße – in diesem Fall an einem Gebäude, das auf der nördlichen Straßenseite nur durch den Gehweg vom Verkehr auf der innerstädtischen B10 getrennt liegt. Foto: Huber

Wie berichtet, hatte die Auswertung der Daten von 2017 ergeben, dass am Anstieg in Richtung Illingen, wo die Messstationen an Häuserfassaden einige Meter entfernt vom Straßenrand installiert wurden, die Grenzwerte eingehalten werden, während auf der gegenüberliegenden Seite – bergab in Richtung Pforzheim – die Gebäude, die ohne Vorgärten direkt an der Straße stehen, deutlich stärker betroffen sind. Im Jahresdurchschnitt lag die Belastung mit 47 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft weiter über dem Grenzwert von 40 µg/m³, weshalb in Mühlacker wie andernorts Diesel-Fahrverbote drohen.

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