ELR: Stadtplaner äußert sich zu Kritik

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Sternenfels-Diefenbach (lh). Die beiden Kriterien, warum Diefenbach 2017 nicht als Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum aufgenommen worden war, seien neu, rechtfertigte sich am Montag der Stadtplaner Martin Wypior, der Sternenfels damals beim Antrag beraten hatte. Damit reagiert er auf die Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche, in der er in die Kritik geraten war.

Klaus Riekert von der Fraktionsgemeinschaft Freie Wähler und SPD hatte seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass von den Fallstricken im Vorfeld keine Rede gewesen sei. Um bei der Bewerbung erfolgreich zu sein, hätte der Antrag für die beiden Ortsteile und nicht nur für Diefenbach gelten müssen. Außerdem darf eine Schwerpunktgemeinde im fünfjährigen Förderungszeitraum keine neuen Baugebiete erschließen. Wie Wypior nun erklärte, habe er von diesen Kriterien erst bei einer Tagung im Herbst erfahren, als der Antrag bereits abgelehnt gewesen sei. Damals habe er Mitarbeiter des Regierungspräsidiums darauf angesprochen, und die hätten ihn über die neuen Regeln, die insbesondere für künftige Auswahlentscheidungen gelten, informiert. „Dass man sich mit beiden Ortsteilen bewerben muss, war vorher nicht der Fall.“ Er betreue etwa die Stadt Horb, deren Stadtteil Rexingen 2015 alleine aufgenommen worden sei.

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