E-Autos im Enzkreis schwach vertreten
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Nur 0,5 Prozent des Fahrzeugbestands werden elektrisch angetrieben. In anderen Kreisen zeigt sich ein ähnliches Bild. Ministerium spricht hingegen insgesamt von einer „hohen Nachfrage“. Kfz-Innungsobermeister Timo Gerstel setzt auf Wasserstoff.
Enzkreis/Pforzheim. Alle Welt spricht von E-Mobilität, und das baden-württembergische Verkehrsministerium berichtete Anfang der Woche erfreut von einer „hohen Nachfrage nach E-Autos in den vergangenen Monaten“. Nachdem das Wachstum jahrelang im Promillebereich gelegen habe, betrage der Zuwachs 2020 etwa zehn Prozent an den Neuwagen. „Elektro-Autos haben damit erstmals einen spürbaren Effekt für den Klimaschutz. Damit noch mehr Fahrzeuge unsere Förderung bekommen können, werden wir allerdings die Fördersätze reduzieren“, so der Amtschef des Ministeriums, Professor Uwe Lahl. Die Förderung wird zum 1. September von 3000 Euro auf 1000 Euro reduziert.
Auswertung der Anzahl von Elektrofahrzeugen nach Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg (Stand: 1. Januar 2020).Grafik: Ministerium für Verkehr
Noch sind die E-Autos freilich trotz steigender Nachfrage auf der Straße in der Unterzahl, wobei das Niveau in den Städten und Landkreisen unterschiedlich ist. Während in der Landeshauptstadt Stuttgart und im Landkreis Böblingen bereits zu Jahresbeginn 17 beziehungsweise 14 von 1000 Pkws elektrisch fuhren, gibt es in den meisten anderen Kreisen nur zwischen vier und acht E-Autos unter 1000 Pkw.
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