Dunkles Kapitel der Stadtgeschichte

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Pforzheim (pm). Am Freitag, 26. April, 16.45 Uhr, zeigt das Kommunale Kino in Pforzheim eine besondere Dokumentation der Geschichtswerkstatt Pforzheim. Der Film zeichnet das Leben der 107-jährigen Einwohnerin Käthe Schulz nach, deren Vater Hellmuth Wolff zu den im Oktober 1940 aus Pforzheim ins Lager Gurs deportierten Juden gehörte. Er wurde von der Résistance gerettet.

Käthe Schulz wurde als einzige Augenzeugin der Deportation zu einer wichtigen Quelle für die Aufarbeitung dieser dunklen Seite der Stadtgeschichte. Aus den Verbindungen der Pforzheimer Friedensinitiative zu Käthe Schulz, die sich für Ausstellungen zum Gedenktag an die Deportation einbrachte, entstand schon 2002 der Plan, ihr Leben und ihre Erfahrungen in einem gefilmten Interview Revue passieren zu lassen. Aus verschiedenen Gründen blieben die bald zwei Stunden Filmmaterial dann über Jahre unbearbeitet liegen, bis sich 2012 der Kameramann Christof Grosse entschloss, den Film fertigzustellen. Resultat ist ein einstündiges Filminterview, das auf sehr persönliche Weise ein Stück deutscher Geschichte erzählt.

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