Drogenprozess mit Kritik an Ärzten
Archiv
Süchtige kommt ohne größere Probleme an Schmerzpflaster mit einem starken Opioid
Enzkreis/Pforzheim. Beim Ärztehopping hat sich eine 37-jährige Süchtige fast 150-mal opiathaltige Fentanyl-Schmerzpflaster im Gesamtwert von über 40000 Euro verschreiben lassen. Die Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, öffnet ihr das Tor zur passenden Therapie. In die Kritik des Schöffengerichtes unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Oliver Weik gerieten auch Ärzte, Apotheker und Krankenkasse.
Für die Rezepte nimmt die Angeklagte weite Wege in Kauf. In Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landkreis Calw wird sie zwischen März 2016 und Mai 2018 bei über 30 Ärzten vorstellig, lässt sich hochdosierte Pflaster mit Fentanyl verschreiben. Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, 70-mal so stark wie Morphin und eines der stärksten Schmerzmittel überhaupt.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen