Drogendealer bricht in Tränen aus

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Pforzheim (weg). Vermeintlich gute Geschäfte können bisweilen unter Tränen und auf der Anklagebank enden. Zumindest dann, wenn die Geschäfte illegal sind und die Geschäftsleute aus Schaden, der ja angeblich klug machen soll, nichts gelernt haben. So war es auch am Montag vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter dem Vorsitz von Richter Andreas Heidrich, wo sich zwei 39 und 40 Jahre alte Männer wegen bandenmäßigen Handels mit Kokain verantworten mussten.

Das erste Geschäft im Februar 2014 klappte perfekt. Zusammen mit einem Dritten, der unbekannt blieb, bestellte die Bande für 1900 Euro ein Kilo Kokain in Kolumbien und verkaufte es gewinnbringend. Und weil das so schön geklappt hatte, forderten die Dealer für 1000 Euro weitere 400 Gramm an, die in Jeans eingenäht waren und prompt entdeckt wurden. Anfang Juni nahm die Polizei zwei Mittäter fest, die inzwischen verurteilt sind, während die beiden verbliebenen Komplizen ihre Verluste ausgleichen und weitermachen wollten. Anfang Juli wurde eine neue Lieferung nach Bretten geordert. Diesmal war das Kokain in Teelichtern aus Kolumbien versteckt, doch die Drogen wurden vom Zoll beschlagnahmt. Die nächste Bestellung für 688 Euro wurde Ende Juli aufgegeben, und nun führten die Teelichter auf die Spur der Auftraggeber, die wenig später festgenommen wurden.

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