Drogen, Corona-Angst und ein Schub Paranoia
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Nach räuberischem Ladendiebstahl in Weltuntergangsstimmung ordnet das Gericht eine Unterbringung in der Psychiatrie an
Pforzheim. In einem Anfall von Paranoia, befeuert von Drogen und der Corona-Pandemie, ist der Angeklagte „unschuldig“ zu einer Gefahr für die Allgemeinheit geworden, als er Mitte März auf der Flucht mit einem Einkaufswagen voll unbezahlter Waren aus dem Kaufland ein Messer gegen seine Verfolger gezückt hat. Deshalb wurde er jetzt von der Auswärtigen Großen Strafkammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim auf unbestimmte Zeit in eine forensische Psychiatrie eingewiesen.
Am Morgen des 16. März 2020 hatte seine Wahnsinns-Angst vor Weltuntergang und der Corona-Pandemie den Angeklagten so fest im Griff, dass er einen von Anfang an zum Scheitern verurteilten besonders schweren Raub im Kaufland durchzog, ohne sich um die Folgen zu scheren. Er marschierte mit einem in den Einkaufswagen geworfenen Sammelsurium an Getränken, Nahrung und Kleidung aus dem Supermarkt in Pforzheim, seine Verfolger hielt er mit einem Messer in Schach.
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