Drama ohne Bühne
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Kultur ist, wenn man trotzdem lacht – und kreativ bleibt
Die Einschnitte in Zeiten der Corona-Pandemie sind hart, die Lage ist bedrohlich, macht Angst – über die medizinische Seite hinaus. Man kann sich hineinversetzt fühlen in die Handlung eines Thrillers, in ein apokalyptisches Theaterstück, und die Realität in ihrer stündlich, minütlich mit neuen Wendungen aufwartenden Dramatik läuft vor dem ungläubig staunenden Auge wie ein schlechter Science-Fiction-Film ab. Man möchte ausschalten und ist doch darin gefangen.
Die Möglichkeiten der Ablenkung schwinden schneller als die Klopapier-Vorräte in den Supermärkten und die Nudelpackungen im Küchenschrank. Der Gang ins Kino, ins Theater, zur Vernissage, in den Konzertsaal, der neue Impulse und den Austausch mit Gleichgesinnten verspräche, ist auf Monate hinaus keine Option mehr. All jene, die ihr Geld im kulturellen Sektor verdienen, sehen sich mit existenziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Theater ist ein Live-Ereignis, sagt der Verwaltungsdirektor des Theaters Pforzheim und zeigt damit, dass auch in Zeiten moderner Kommunikationsmittel, die dem Instrumentallehrer vielleicht erlauben, den Unterricht via Skype anzubieten, die über diverse Internetplattformen den Zugang zu Musik ermöglichen, Kultur nicht ohne direkten menschlichen Kontakt funktionieren kann.
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