Drama in Asylunterkunft
Archiv
Bruchsal (pol). Die anstehende Abschiebung eines in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Bruchsal untergebrachten Iraners rief am Dienstagmorgen Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos auf den Plan. Der 41 Jahre alte Mann aus dem Iran sollte nach Italien abgeschoben werden. Als die Polizei ihn in der Unterkunft abholen wollte, hielt sich der Mann ein Rasiermesser an den Hals und drohte, sich umzubringen, falls die Polizisten nicht sofort das Zimmer verlassen würden. Mehrere Gesprächsversuche seitens der Polizei, auf den emotional sehr angespannten Mann einzuwirken, scheiterten. Letztlich konnte eine Sozialarbeiterin, die von der Polizei verständigt worden war, zusammen mit einem Mitbewohner den Mann so beruhigen, dass er sich gegen 5.30 Uhr widerstandslos von SEK-Kräften festnehmen ließ. Bei der Aktion wurde niemand verletzt. Lediglich der Mitbewohner erlitt aufgrund der Geschehnisse einen Schwächeanfall, weshalb er von Rettungskräften versorgt werden musste. Der Iraner wurde zu seinem Schutz in einem Psychiatrischen Zentrum untergebracht. Bezüglich der weiteren Abschiebungsmaßnahmen sind die zuständigen Stellen informiert.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen