Diktiert

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Zur Situation der Zulieferbetriebe:

Zurzeit geben die Autokonzerne ihre Jahresergebnisse bekannt und verkünden stolz ihre Milliardengewinne. Es ist ja positiv, dass sie so erfolgreich sind, das zeugt davon, dass man hauptsächlich im Premiumsegment dem Ausland immer einen Schritt voraus ist. Die Mitarbeiter dieser Konzerne leisten viel, verdienen alle überdurchschnittlich, bekommen Weihnachts- und Urlaubsgeld und haben auch beim Kauf eines Neuwagens noch Sonderrabatte. Nun zahlen ihre Arbeitgeber noch Sonderprämien in der Größenordnung von circa 8000 Euro pro Mitarbeiter. Diese Sonderprämien müssten eigentlich nicht sein, man sollte dafür den deutschen Zulieferbetrieben für ihre Qualitätsprodukte auch angemessene Preise bezahlen. Die Zulieferindustrie wird schon jahrelang von den Konzernen „erpresst“ mit diktierten Preisen, mit denen man in Deutschland nicht mehr gewinnbringend produzieren kann. Das hat zur Folge, dass viele Betriebe das Weihnachts- und Urlaubsgeld nicht mehr bezahlen können, die Mitarbeiter immer mehr leisten müssen und als letzter Schritt die Produktion ins „billigere“ Ausland verlagert wird, oder es wird Insolvenz angemeldet. Die älteren Mitarbeiter landen dann oft in der Arbeitslosigkeit oder in schlechter bezahlten Jobs. Ist das die Zukunft für Deutschland? Durch diese Vorgehensweise der Konzerne wurden Tausende sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet, was auch einen großen volkswirtschaftlichen Schaden verursachte. Warum wird das alles so hingenommen? Wo ist die Solidarität der Gewerkschaften?

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