Digitalisierungsoffensive im Handwerk geplant

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Handwerkskammer plädiert dafür, Bildungspläne verstärkt berufsorientiert anstatt akademisch auszurichten

Pforzheim/Enzkreis. Der Fachkräftemangel bereitet dem Handwerk zunehmend Kopfzerbrechen – und damit einhergehend die nicht sehr ausgeprägte Bereitschaft von Schulabgängern, einen solchen Beruf zu erlernen. Dies war in der gestrigen Jahrespressekonferenz eine der Kernaussagen des Präsidenten der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil. Insgesamt bezeichnete er 2017 vom Umsatzvolumen her zwar als gutes Jahr, gleichwohl hätten durchaus noch mehr Aufträge bewältigt werden können, wenn den Meistern insbesondere im Bausektor ausreichend Gesellen zur Seite gestanden wären.

„Es lief sogar besser als erwartet“, präzisierte Wohlfeil die Geschäftslage mit Blick auf die Umsatzzahlen. Die seien um 3,5 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro angewachsen, wobei sich diese Gesamtbilanz auf alle knapp 19000 Betriebe im Kammerbezirk zwischen Karlsruhe, dem Enzkreis, dem Kreis Calw und Baden-Baden bezieht. Dieser Umsatz sei von rund 99000 Beschäftigten generiert worden. Für das laufende Jahr prognostiziert der Kammerpräsident ein neuerliches Plus mit zumindest drei Prozent.

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