Die ungeliebte Tür in den Arbeitsmarkt

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80-Cent-Jobs: Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen kommen nicht bei allen Betroffenen gut an – Chancen werden nicht erkannt

Sunny Orhue aus Nigeria und Baker Khalusi aus Syrien sind froh, dass ihnen das Programm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) des Bundes die Tür in den deutschen Arbeitsmarkt einen Spalt weit öffnet. Während Vertreter des Enzkreises und von Miteinanderleben eine Lanze für das Angebot brechen, lässt Arbeitsministerin Andrea Nahles es schon wieder eindampfen.

Die ungeliebte Tür in den Arbeitsmarkt

Sunny Orhue aus Nigeria (stehend li.) und Baker Khalusi aus Syrien (stehend re.) hoffen, durch das Programm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) einen Weg in den Arbeitsmarkt zu finden. Enzkreis-Dezernent Roland Hübner, Vesna Šegrt, Geschäftsführerin von Miteinanderleben, und Gerhard Hötger (stehend Mitte), Leiter des Hohenwart Forum, sind – trotz einiger Anlaufschwierigkeiten – von dem Programm überzeugt. Foto: Goertz

Enzkreis. 100000 Ein-Euro-Jobs wollte Arbeitsministerin Andrea Nahles für Flüchtlinge schaffen. Dafür wollte der Bund von 2016 bis 2019 eine Milliarde Euro in die Hand nehmen. Bisher wurden aber nur Gelder für etwa 25000 Stellen beantragt. Wie viele davon tatsächlich besetzt sind, ist nicht bekannt.

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