Die schwierige Sache mit der Teilhabe
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Jahreshauptversammlung des Vereins „Kultur Schaffer“ im Podium des Stadttheaters – Idee „KulturPForte“ stößt auf Skepsis
Pforzheim. Der Wille ist da, allein es fehlt der Glaube: So könnte die Überschrift über die Diskussion der „Kultur Schaffer“ am Dienstagabend während einer knapp dreistündigen Jahreshauptversammlung lauten. Der Glaube daran, Gutes geleistet zu haben in gut einem Jahr seit der Gründung am 5. März 2018 ist da, und das ist er auch zu Recht. Projekte wie „Silbersee“, „FaustI“, „Factory“ und weitere, bei denen sich die Kulturinteressierten des seit Dienstag 84 Mitglieder zählenden Vereins agierend eingebracht haben, sprechen für sich.
Nun greift der Vorstand Markus Weiß und mit ihm Beiratsmitglied Wolfgang Bürger nach den Sternen, und einige der knapp 35 anwesenden Mitglieder holten sie im Podium wieder auf den Boden der Tatsachen. Dem Vorschlag, ein Kulturbüro einzurichten – den Namen gibt es auch schon: KulturPForte –, in dem die von Kooperationspartnern abgegebenen „überschüssigen“ Karten an „Geringverdiener“ abgegeben werden, wehte Gegenwind entgegen. Denn dieser forsche Marsch in eine zwar von allen begrüßte Richtung – nämlich die, Bedürftigen eine Teilhabe an Kultur und somit an der Gesellschaft zu ermöglichen – war für zwei Drittel der Anwesenden dann doch mit einem Wegweiser in unwägbares Land verbunden.
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