Die meisten schauen lieber weg

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Woche der Wiederbelebung soll Menschen die Angst nehmen, im Ernstfall anderen lebenswichtige Erste Hilfe zu leisten

Rund 100000 Herzstillstände gibt es jährlich in Deutschland. Was im Ernstfall zu tun ist, wissen hierzulande aber wenige. Zwei Mitarbeiter der Enzkreis-Kliniken haben gestern gezeigt , wie sich Ersthelfer verhalten sollten.

Nicht bei jedem sitzt jeder Griff bei der Reanimation richtig. Deshalb erklären Mitarbeiter der Enzkreis-Kliniken in Mühlacker, wie man lebensrettende Hilfe leisten kann.

Nicht bei jedem sitzt jeder Griff bei der Reanimation richtig. Deshalb erklären Mitarbeiter der Enzkreis-Kliniken in Mühlacker, wie man lebensrettende Hilfe leisten kann. Foto: Huber

Mühlacker. „Laut weltweiten Statistiken sind in Deutschland nur 16 Prozent der Bevölkerung bereit, im Notfall Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen“, sagt der Anästhesist und Notarzt der Mühlacker Enzkreis-Kliniken, Dr. Stefan Bosch. Gemeinsam mit dem Fachkrankenpfleger der Anästhesie, Joachim Hund hat er am gestrigen Dienstag im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung im Mühlacker Krankenhaus Interessierten gezeigt, wie sie im Ernstfall ein Leben retten können. „Wir wollen Laien dazu motivieren, ohne Bedenken aktiv zu werden“, so Bosch. Denn das sei keineswegs schwierig. Die Erste-Hilfe-Maßnahmen seien mittlerweile sehr vereinfacht, aber trotzdem könne große Wirkung erzielt werden. Auch Defibrilatoren, vor denen viele Respekt hätten, „funktionieren heute einfacher als Handys“.

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