Die letzten Gäste entkernen die „Kanne“
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Mühlacker. „Der Abbruch ist nicht einfach, es muss viel mit Handarbeit gemacht werden“, sagte Jörg Soulier vom Umwelt- und Tiefbauamt am Montagvormittag, nachdem er sich vor Ort ein Bild gemacht hatte. Wie berichtet, bleiben zwei Außenwände der „Kanne“ stehen. Sie sind unverzichtbar, weil sie gleichzeitig auch Außenwände der benachbarten Gebäude in der Hofstraße 21 (Wohnhaus) und 25 (ehemaliger „Eisen-Schuler“) sind.
Auftakt zum Abriss: Das Team der Knittlinger Firma Sandmeier hat damit begonnen, das Innenleben der „Kanne“ auszuräumen, wo der alte Ausschank an die besseren Zeiten der einstigen Traditionsgaststätte erinnert. Der Abbruch des Gebäudes erfordert anschließend besondere Sorgfalt, wie Jürgen Sandmeier vor Ort erklärt: Die Wände der „Kanne“ sind gleichzeitig die Wände der Nachbarhäuser.
Die Kosten für den Abriss der ehemaligen Gaststätte belaufen sich auf rund 75000 Euro, von denen das Land 60 Prozent übernimmt; den Rest hat die Stadt aus ihrer Kasse aufzubringen. Vier Wochen veranschlagt Soulier für den Abriss des geschichtsträchtigen Hauses mitten in Alt-Mühlacker.
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