Die ganze Welt ist rot-weiß-grün
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Wolf Widder inszeniert Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ im Theater Pforzheim
Pforzheim. Mit der Premiere eines Werks, das bei uns gemeinhin im Ruf steht, die ungarische National-Operette zu sein, weil darin, wie es einmal heißt, die ganze Welt rot-weiß-grün ist – und das sind bekanntlich die ungarischen Nationalfarben – beschloss das Theater Pforzheim das alte Jahr. Im neuen Jahr wird „Gräfin Mariza“ noch bis Mitte Juni gespielt. Obwohl diese Ungarin bald 90 Jahre alt ist – wurde sie doch am 28. Februar 1924 im Wiener Theater aus der Taufe gehoben – fasziniert sie auch heute noch ihre Verehrer in aller Welt. So auch jetzt in Pforzheim, wo sie Wolf Widder in der Ausstattung von Petra Molérus in Szene setzte und Martin Hannus die musikalische Leitung der Meisteroperette von Emmerich Kálmán hat.
Von Julius Brammer und Alfred Grünwald stammt die Geschichte von der reichen Gräfin Mariza, die sich, zum Schutz vor ihren zahlreichen Verehrern, zu denen auch Fürst Moritz Dragomir Populescu gehört, mit dem vermeintlich von ihr erfundenen Baron Koloman Zsupán par distance verlobt, der dann aber unvermutet aus dem Operettenreich von Johann Strauß auftaucht und Wirklichkeit wird. Während er zum Schluss die arme Lisa heimführt, bekommt Gräfin Mariza in deren Bruder, dem verarmten Grafen Tassilo Endrödy-Wittemburg, der sich sich bei ihr als Gutsverwalter unter dem Namen Török verdingt hat, doch noch den zu ihr passenden, standesgemäßen, von ihr aber auch geliebten Mann.
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