Die böse Überraschung wartet im Keller
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Vor-Ort-Termin in der Faust-Schule: Feuchte Wände verursachen in Knittlingen zusätzliche Kosten
Kopfschütteln allenthalben und eine unmissverständliche Wortwahl: „Ich bin stinksauer!“, reagierte nicht nur der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp verärgert auf das Bild, das sich bei einem Vor-Ort-Termin im Keller des Altbaus der Faust-Schule bot.
„Ich meine, die Abdeckung wurde nicht sachgerecht gemacht“, lenkt Architekt Göhner (2.v.re.) außerhalb des Hauses die Blicke der Stadträte auf die von Feuchtigkeit geschädigten Wände. Foto: Becker
Knittlingen. Es hätte ein angenehmer Abend werden können mit Ausflugscharakter: Die Mitglieder des Technisches Ausschusses des Gemeinderats machen sich vor Ort ein Bild von der Sinnhaftigkeit ihrer Entscheidung, kräftig in den Altbau der Dr. Johannes-Faust-Schule zu investieren. Für Brandschutzmaßnahmen und Umbauten für den Ganztagsbetrieb greift die Stadt, über drei Haushaltsjahre verteilt, 2,2 Millionen Euro tief in die Kasse, und so wird das Haus, in dem ein Stadtrat bei der Begehung an sein altes Klassenzimmer, ein anderer an die im Obergeschoss gelegene Wohnung der Handarbeitslehrerin erinnert wird, sukzessive fit gemacht für die Zukunft.
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