„Die Winterpause fällt flach“
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Mühlacker/Ötisheim. Auch wenn die Arbeit auf dem Feld noch weitgehend ruht, wird es den Bauern in der Region nicht langweilig. In Lienzingen denkt Landwirt Albrecht Bolay schon wieder an den nächsten Winter. Weil der Boden auf den Feldern nach den harten Frosttagen noch gefroren war, griff er letzte Woche zur Säge und machte Holz für kalte Wintertage.
Noch ist alles ruhig auf den Feldern, lediglich Gülle wird partiell ausgebracht. Doch das Vieh im Stall duldet keine Winterpause, und auch sonst gibt es für Landwirte derzeit genug zu tun.
„Die Winterpause fällt flach“, erzählt er vom Leben des Landwirts in heutiger Zeit. „Die Betriebe sind ausgelastet.“ Wenn draußen Schnee liegt, dann wartet drinnen in der Stube die Dokumentation oder die doppelte Buchführung. Und wenn es richtig kalt wird, dann bedeutet das nicht selten zusätzliche Arbeit: Das Futter gefriert, und die Technik läuft nicht mehr so rund. Nach der langen Frostperiode muss sich der Lienzinger Landwirt noch etwas gedulden, bis die Arbeit auf dem Feld anläuft. Lediglich Gülle hat er schon ausgebracht. Bolay weiß, dass das Thema Gülle heikel ist: „Es ist wichtig, sich an die Vorschriften zu halten.“ Er achte auf die Windrichtung und die passende Witterung, damit sich die Gülle rasch „einwäscht“: „Dann ist es schnell geruchsneutral.“
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