Die Waldensergeschichte als Kunst

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Die Waldensergeschichte als Kunst

Die Waldensergeschichte als Kunst

Ötisheim-Schönenberg (vh). Die Möglichkeit zu einer künstlerischen Entdeckungsreise bietet die Ausstellung mit Bildern von François-Marie Griot (2. v. re.), die im Waldensermuseum in Schönenberg zu sehen ist. Seine Motive sind Szenen zur Geschichte der Glaubensgemeinschaft und biblische Themen wie die Sintflut, wobei sich in der vordergründigen Abstraktion auch Gegenständliches findet. „Der Betrachter ist gefordert, weil er nicht festgelegt wird“, stellte Astrid Reuter, Kuratorin an der Kunsthalle Karlsruhe, bei der Eröffnung der Ausstellung fest, die Albert de Lange (li.) von der Deutschen Waldenservereinigung organisiert hatte. Für den Präsidenten der Deutschen Waldenservereinigung, Herbert Temme (re.), beschreiben die Bilder von François-Marie Griot die Geschichte der Glaubensflüchtlinge aus künstlerischer Sicht. Als „eine Entdeckungsreise mit vielen direkten Bezügen zu den Waldensern“, beschrieb Temme bei der Vernissage, die musikalisch von Susanne Labsch am Cello umrahmt wurde, die Auswahl von Werken Griots, der 1951 in Rennes geboren wurde und aus einer Waldenserfamilie stammt. Er war zunächst als Bildhauer vor allem in Frankreich sehr erfolgreich und gehört heute laut der Deutschen Waldenservereinigung zu den bekanntesten Künstlern der Bretagne. Seine Bilder sind bis Sonntag, 7. Mai, in Schönenberg zu sehen. Das Waldensermuseum hat immer dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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