Die Waldenser und die Reformation
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Mühlacker (pm). Die von Martin Luther losgetretene Reformation war nicht die einzige Reformbewegung der Kirchengeschichte. Religionswissenschaftler Albert de Lange geht bei seinem Vortrag am Donnerstag, 6. April, um 19.30 Uhr im St. Andreas-Gemeindehaus Jahrhunderte weiter zurück und erklärt, aufgrund welcher Voraussetzungen immer wieder Reformbestrebungen auftraten, wo sie stattfanden und was daraus geworden ist. Waren die Waldenser „Vorreformatoren“? Waren sie „Vorläufer Luthers“? Der Vortrag am 6. April handelt vor allem vom Vorreformator Petrus Waldus. Er gründete um 1174 eine Reformbewegung in Lyon. Seine Anhänger werden Waldenser genannt und als Ketzer verfolgt. Die Überreste der Bewegung überlebten in den Alpen im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Italien und schlossen sich 1532 der Reformation an. Der Referent Dr. Albert de Lange ist wissenschaftlicher Vorstand der Deutschen Waldenservereinigung.
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