„Die Wahrheit liegt am Bahnsteig“
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FDP-Landtagsabgeordneter beschwert sich über schlechte Pünktlichkeitswerte und geschönte Statistiken auf der Residenzbahn
„Die Pünktlichkeit auf der Residenzbahn ist nach wie vor meilenweit von annehmbaren Werten entfernt“, schimpft der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert. Aktuelle Zahlen zeigten das Ausmaß der Probleme.
Enzkreis. Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage Schweickerts gehe deutlich hervor, wie schlecht es um die Pünktlichkeit der Züge bestellt ist. „So erreichte Abellio von Juni bis einschließlich November nur eine Pünktlichkeitsquote von durchschnittlich 64,1Prozent, während Go-Ahead mit 65,2 Prozent nur geringfügig besser abschneidet. In der ersten Jahreshälfte bis zur Fahrplanumstellung an Pfingsten hatte die Deutsche Bahn noch Werte von durchschnittlich 78,4 Prozent erreicht“, heißt es in einer Mitteilung von Schweickert. „Mich erreichen seit Monaten bergeweise Zuschriften und Problembeschreibungen von frustrierten Fahrgästen, deren tägliche Wahrnehmung sich in keinster Weise mit den veröffentlichten Pünktlichkeitswerten deckt“, so Schweickert weiter. Deshalb habe er auch nach der tatsächlichen Pünktlichkeit gefragt, denn die knapp vier Minuten Verspätung eines „offiziell pünktlichen“ Zuges reichten häufig nicht mehr aus, um den Anschluss an den Fernverkehr zu schaffen.
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