Die Wärmebildkamera zum Selberbauen
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Pforzheimer Student entwickelt Bausatz
Pforzheim (pm). Was schwedischen Möbelhäusern zum Erfolg verhilft, muss auch für die Forschung und Entwicklung im Bereich der Technik möglich sein: selbst bauen, stecken, löten – und dadurch sehr viel Geld sparen. Mit seiner Idee, eine DIY-Wärmebildkamera (DIY – Do it yourself) zu entwickeln, hat der 24-jährige Max Ritter von der Hochschule Pforzheim eine erfolgreiche Projektarbeit realisiert und die Wärmebildtechnik zugleich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Studierende im Master-Studiengang Embedded Systems hat die „DIY-Thermocam V2“ entwickelt, deren Bausatz er über eine Open-Source-Lizenz für jeden zur Verfügung stellt: Auf einer Online-Projektseite kann man sich über die Aufbauanleitung sowie über die Liste aller benötigten Teile inklusive der Bezugsquellen informieren.
Die „DIY-Thermocam V2“. Foto: privat
„Ich wollte ein Gerät konzipieren, das zum einen wesentlich preiswerter ist als gängige Modelle auf dem Markt und das zum anderen um Funktionalitäten für unterschiedliche Zwecke erweiter- und nutzbar ist – und das nicht nur für Forscher und Technik-Profis, sondern auch für den privaten Tüftler“, beschreibt Max Ritter den Grundgedanken seiner Projektarbeit „DIY-Thermocam V2“. Das Ziel des Projekts sei es, die „faszinierenden Möglichkeiten der Wärmebildtechnik“ einer Zielgruppe mit begrenztem Budget – Privatpersonen, kleine Unternehmen, Schulen und Forschungseinrichtungen – zur Verfügung zu stellen, die sich eine solche Lösung ansonsten nicht leisten könnten.
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