„Die Trauer ist groß“
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Meningokokken: Kommission empfiehlt Impfung gegen Typ C
Wiernsheim. „Bei diesem tragischen Fall ist eigentlich jedes Statement falsch“, betont Bürgermeister Karlheinz Oehler sichtlich betroffen, dennoch sucht er nach passenden Worten, um zu beschreiben, wie die Lage nach dem Tod einer Fünfjährigen durch einen Meningokokken-Infekt ist. Die Stimmung sei gedrückt, beschreibt der Rathauschef, und auch bei ihm sei die Trauer groß. „Fast jeder hat Kinder oder Enkelkinder in diesem Alter oder kennt jemanden, der Kinder hat“, beschreibt Oehler, der selbst Enkel im Kindergartenalter hat, Gründe für die tiefe Betroffenheit. „Man ist hilflos und kann nichts dagegen machen“, sagt der Rathauschef.
Allerdings richtet er auch lobende Worte an die Mitarbeiter des Gesundheitsamts Enzkreis. „Sie haben sofort reagiert und mit allen Eltern ein Informationsgespräch geführt“, betont Oehler. Das sei eine „sehr, sehr gute Sache gewesen“, weil man den Eltern von Anfang an reinen Wein eingeschenkt und durch diese Offenheit vielleicht auch Panik unterbunden habe. „Ich bin kein Mediziner“, sagt Oehler, „aber ich weiß, dass mit diesen Keimen und Bakterien nicht zu spaßen ist.“ Daher spreche er sich auch, wo möglich, für Impfungen aus.
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