Die Tragödie bleibt aus

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In der Wiener Fassung: Tobias Materna inszeniert „Ariadne auf Naxos“ am Theater Pforzheim

Originalität, gegebenenfalls um jeden Preis, ist das Stichwort beim Betrachten der jüngsten Opern-Premiere des Theaters Pforzheim. Auf dem Programm steht ein formal schon originelles Werk: „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.

Die Tragödie bleibt aus

Als Star des Abends darf sich Elisandra Melián feiern lassen. Foto: privat

Pforzheim. In Szene gesetzt wird es von dem 1971 geborenen Regisseur Tobias Materna im Bühnenbild von Jörg Brombacher. 1912 fand die Uraufführung kurz nach der Eröffnung des Kleinen Hauses der damals neu erbauten Königlichen Hoftheater in Stuttgart statt. Max Reinhardt inszenierte Hugo von Hofmannsthals „Ariadne auf Naxos“, zu spielen nach dem „Bürger als Edelmann“ des Molière, mit der Musik von Richard Strauss, der selbst dirigierte. In Pforzheim wird das Werk jetzt nicht in der Urgestalt, sondern in der vier Jahre jüngeren, sogenannten „Wiener Fassung“ vorgestellt, die sich durch ein eigens von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss geschriebenes Vorspiel, anstelle der Molière-Komödie, auszeichnet.

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